Bereits zum 21. mal fand am vergangenen Wochenende das Merseburger Hallenturnier im Faustball statt. Gespielt wurde in den Klassen Männer offen, Männer bis Verbandsliga und Damen. Gespielt wurde in der Merseburger Rischmühlenhalle und in der Leunaer Halle der BBS. Insgesamt nahmen 27 Mannschaften am Turnier teil.

Die Damenmannschaft des gastgebenden MSV Buna Schkopau konnte sich gegen die höherklassigen Teams nicht in Szene setzen. Ohne Punktgewinn landete man auf dem siebenten und letzten Platz. Im Endspiel standen sich hier die Teams vom VfK Berlin und SC Güstrow gegenüber. Die Titelverteidigerinnen aus Berlin wurde entthront und verloren mit 0:2 gegen die Mecklenburgerinnen.

Auch die zweite Herrenmannschaft des MSV machte es im Turnier Männer bis Verbandsliga nicht besser: zehnter und letzter Platz. In dieser Leistungsklasse standen sich im Endspiel die schweizerische Mannschaft vom TSV Waldkirch und der BVS Weiden gegenüber. In einem jederzeit spannenden Finale sahen erst die Oberpfälzer wie die Sieger aus, aber erst in der Verlängerung konnte geklärt werden, wer den Pokal im Gepäck verstauen kann. Den Bayern versagten im Endspurt die Nerven und so musste man sich in der Verlängerung mit 2:3 den Eidgenossen geschlagen geben.

Auch die erste Männermannschaft des Gastgebers konnte nicht über ihren Schatten springen. Gegen höherklassige Teams konnte der Verbandsligist nur das Spiel um Platz neun gegen den MTV Vorsfelde gewinnen.

Etwas besser machten es zwei ehemalige Merseburger Altersklasse Spieler. Lutz Vogelpohl und Thomas Barnickel konnten mit ihrer Mannschaft vom ETV Hamburg, immerhin deutscher Vizemeister in der Altersklasse 45, erst im Halbfinale gestoppt werden. Am Ende erreichten die Hanseaten Rang vier. Im Finale standen hier die Erstligisten aus Kaulsdorf und Güstrow.

 

Die Platzierungen

Damen- 1. Güstrower SC , 2. VfK Berlin, 3. Stern Kaulsdorf Berlin, 4. ESV Dresden, 5. FV Glauchau, 6. Berliner Turnerschaft, 7. MSV

Herren B- 1. TSV Waldkirch, 2. BVS Weiden, 3. Stern Kaulsdorf, 4. Langebrücker BSV, 5. SG Chemie Zeitz, 6. SV Groitzsch, 7. SV Lok Rangsdorf, 8. Stern Kaulsdorf AK55, 9. TV Uelzen, 10. MSV

Herren A- 1. Stern Kaulsdorf, 2. Güstrower SC, 3. TuS Koblenz, 4. ETV Hamburg AK45, 5. Turbine Potsdam, 6. SG Bademeusel, 7. Tschechien, 8. SSV Gersdorf, 9. MSV, 10. MTV Vorsfelde

 

Der MSV spielte mit:

Damen: Richter, Arnold, Gohla, Thierbach, Schulze, Heinicke und John

Herren I: Alscher, Bigalke, Schönburg, Lessing, Kranz und Merschenz

Herren II: Demuth, Schröder, John, Oelschläger, Kügler, Fiedler und Petry

 

Autor des Beitrags: Thomas Barnickel